ADFC-Qualitätsroute
mit 4-Sternen
Unterwegs auf der
Grenzgängerroute Teuto-Ems
Grenzgängerroute Teuto-Ems
Grenzenloser Genuss auf historischen Wegen
Bei uns sind Sie auf
dem richtigen Weg!

Herzlich Willkommen

Radfahren auf 4-Sterne-Qualitätsniveau


Trutzige Burgen und prächtige Schlösser, naturschöne Landschaften und zwölf spannende Städte und Dörfer – die Grenzgängerroute Teuto-Ems verbindet auf 148 Kilometern das Beste, was Osnabrücker Land, Ostwestfalen-Lippe und Münsterland zu bieten haben. Mehr als ein Dutzend Mal überqueren Sie auf der erlebnisreichen Tour historische Grenzen und folgen alten Schmugglerpfaden und Handelswegen durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft.

Neben spannenden historischen Geschichten kommen auch kulinarische Genüsse nicht zu kurz: Zahlreiche Bauernhofcafés und Landgasthöfe machen jede Pause zu einem Höhepunkt der Tour. Bei einem Besuch der vielen Hofläden entlang der Strecke bietet sich die Möglichkeit, den Proviantkorb mit regionalen Produkten wie leckerem Spargel, hausgemachten Schinken oder frischen Erdbeeren aufzufüllen.

Damit Sie bei all den kulinarischen und kulturellen Highlights nicht vom Weg abkommen, ist die Grenzgängerroute Teuto-Ems einheitlich beschildert. Zwei Verbindungsstrecken ermöglichen es, die Gesamtstrecke ganz nach Ihren Vorstellungen zu gestalten und aus drei Teilabschnitten mit einer Länge von jeweils 50 bis 60 Kilometern zu wählen.

Münster Bielefeld Osnabrück

Grenzgängerroute Teuto-Ems

Grenzenloser Genuss auf historischen Wegen

km

Länge

Grenzen

und mehr

Stops

Grenzgängerroute Die Route

Radwandern zwischen Teutoburger Wald und Ems!


Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) hat die 148 Kilometer lange Rundroute im Jahr 2015 erstmals mit vier Sternen ausgezeichnet. Hier erlebt der Radfahrer allerlei Abwechslung: Burgen und Schlösser, Spargel und Schinken, viel Natur und zwölf Städte und Dörfer mit wechselvoller Geschichte. Mehrfach geht es über historische und aktuelle Grenzen, entlang alter Schmugglerpfade und Handelswege. Der Rundkurs, der sich auch bequem abkürzen und in drei Tagesrundkurse aufteilen lässt, verbindet die Regionen Osnabrücker Land, Ostwestfalen-Lippe und Münsterland. Alle drei sind ebenso bekannt für ihre tolle Radwegequalität wie auch für eine durchgängige, einheitliche Beschilderung.

Radeln auf Schmugglerpfaden
Grenzenloses Fahrradvergnügen – das ist bei dieser Tour durchaus wörtlich gemeint, denn der Rundkurs verläuft nicht nur abwechselnd zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, sondern quert mehr als ein Dutzend Mal Kreis- und Gemeindegrenzen sowie eine historisch bedeutende Konfessionsgrenze. Klar, dass hier früher der Schmuggel blühte. Im 18. Jahrhundert wurde wertvolles Salz heimlich über die Grenzen transportiert.

Das alte Dreiländereck

Inmitten von Spargelfeldern, Erdbeerbeeten und Ackerland liegt das alte Dreiländereck. Wo heute die Kreise Gütersloh, Warendorf und Osnabrück aufeinanderstoßen, trafen früher die Grafschaft Ravensberg, das Fürstbistum Münster und das Hochstift Osnabrück aufeinander. Diese Grenze hatte es in sich, denn sie trennte die Menschen auf vielerlei Weise und trug zur Entfremdung der Nachbarn bei.

Mehr noch als die politischen Grenzen spielten Konfessionsunterschiede eine bedeutende Rolle. Während Füchtorf und Laer katholisch blieben bzw. im Zuge der Gegenreformation rekatholisiert wurden, waren Versmold und das Ravensberger Land bis 1945 nahezu rein protestantisch. Heute verläuft am Dreiländereck die Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Auf den alten Grenzsteinen aber lassen sich das „P“ und das „H“ erkennen, die auf die alte Grenze zwischen Preußen und Hannover hinweisen.

Nicht immer waren sich die Nachbarn grün – davon zeugen bis heute die Iburg hoch über Bad Iburg und weitere Wehrbauten. Mehrfach erstürmt, wurde die Iburg während ihrer fast 1.000-jährigen Geschichte immer wieder neu errichtet und schließlich zur barocken Residenz der Osnabrücker Fürstbischöfe ausgebaut.

Zu den Grenzfestungen des Bistums Osnabrück gehörte auch Bad Laer, heute ein Heilbad mit idyllischem Kurpark, das für Erholung und Gesundheit steht. Drohte Gefahr, retteten sich die Bürger in den „Griese Torn“, den frühromanischen Kirchturm von St. Marien. In der Region gibt es weitere „Trutzbauten“ zu entdecken, z.B. Burg Ravensberg, hoch über Borgholzhausen, das Wasserschloss Loburg in Ostbevern und die außergewöhnliche Doppelschlossanlage Harkotten in Füchtorf.

Grenzgängerroute Daten und Fakten

Alle Streckeninfos zur Tour


Mit vier von fünf möglichen Sternen zeichnete der Allgemeine Deutsche Fahrradclub ADFC 2015 die Grenzgängerroute Teuto-Ems aus, die damit zu den besten Radfernwegen Deutschlands zählt. Die Prüfer nehmen neben der Beschilderung, der sicheren und abwechslungsreichen Wegeführung abseits des Autoverkehrs auch die touristische Infrastruktur für Radfahrer unter die Lupe und bewerten zudem Thema und Erlebnisreichtum des Weges.

Durch zwei Verbindungsstrecken ergeben sich drei Rundkurse: 
Länge gesamt
km
Länge Rundkurs 1
km
Länge Rundkurs 2
km
Länge Rundkurs 3
km
Anspruch
Überwiegend flach, nur wenige Steigungen bei Borgholzhausen und Bad Iburg.

Entfernungen von Ort zu Ort


Warendorf 8 km Ostbevern
Ostbevern 18 km Glandorf
Glandorf 10 km Lienen
Lienen 8 km Bad Iburg
Bad Iburg 11 km Hilter aTW
Hilter aTW 8 km Bad Laer
Bad Laer 7 km Bad Rothenfelde
Bad Rothenfelde 7 km Dissen aTW
Dissen aTW 11 km Borgholzhausen
Borgholzhausen 18 km Versmold
Versmold 25 km Sassenberg
Sassenberg 8 km Warendorf